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Planung

  • Soll ein Haus gebaut oder saniert werden, kann man sich nichtzeitig genug mit einem Fachmann in Verbindung setzen. In der Vorbereitungsphase kommt es darauf an, in einem kreativen Dialog die Vorstellungen mit den Rahmenbedingungen in weitstgehende Übereinstimmung zu bringen. Beim Erwerb eines Altbaues, sollte schon vor dem Abschluss des Kaufvertrages ein Fachmann zurate gezogen werden, um Bauschäden frühzeitig zu erkennen und den Bauaufwand in groben Zügen abstecken zu können. Sparsamkeit an diesem Punkt ist oft die Ursache für nicht kalkulierte Mehrausgaben, die gerade bei der Sanierung nicht selten teure Nachfinazierungen notwendig machen.
  • Der Altbau lässt durch seine schlichten Grundrisslösungen, überraschend viele Umgestaltungsmöglichkeiten offen, so dass heutige Wohnansprüche in einer guten Qualität realisiert werden können. Viele Details wie Türen, Fenster  und Stuckdecken usw. sind insolider Handarbeit aus umweltfreundlichen Baustoffen hergestellt worden, lassen sich kostengünstig reparieren und geben den Räumen eine individuelle Note. Schon bei der Neugestaltung der Grundrisse sollte die Möglichkeit bedacht werden, zentral gelegne Zimmer ohne große „Eingriffe“ auch der benachbarten Wohnungseinheit zuordnen zu können. 
  • Soll ein Haus neu errichtet werden, sollte es sich dem Charakter der Ortslage und der Strasse harmonisch anpassen und in der Art der Ausführung doch einen individuelle Note besitzen. Dazu gehört auch das der vorhandene Bestand an Bäumen und Sträucher weitgehend erhalten bleibt, in die Freiraumgestaltung einbezogen und mit einer orttypischen Bepflanzung ergänzt wird. Das Haus ist als „dritte Haut“ für uns vor allem der Lebensraum in und um den sich unser Leben abspielt. Das Haus schlechthin als Immobilie zu betrachten, hieße den Bewohner gleich mit seinem “Haus zu erschlagen“, weil es dann nur ein „Aufbewahrungsort„ ist, in dem man sich nicht wohl fühlen kann. So ist es wichtig, Innenhöfe für Kinder als einen gefahrenfreien Raum zu gestalten und durch Begrünung auch der Tierwelt einen Lebensraum zu bieten. Beete und Dachbegrünungen und versickerungsfähige Freiflächen erhöhen zusätzlich die Wohnqualität und verringern die Versiegelung des Bodens.
  • So kann gleichzeitig die Möglichkeit der individuellen Selbstversorgung mit Naturprodukten (Kräutergarten) selbst in Stadtlagen geschaffen werden. Ebenso ist es wichtig Regenwasser aufzufangen und für bestimmte Prozesse zu nutzen.
  • Schon aus den Anfangsbetrachtungen ist ersichtlich, dass der Bauherr sich über seine Lebensgewohnheiten und Vorstellungen tiefgründig Gedanken machen sollte und das das Bauen nicht mehr isoliert betrachtet werden kann. Schon in der Vorplanung muß das Wohnumfeld als soziales Ökosystem  betrachtet werden. Auch bei der Sanierung von Mehrfamilienhäusern kommt neben der Größe der Wohnung und der Höhe der Miete, dieser Aspekt immer mehr zum Tragen, da durch langfristige Mieter sich auch ein soziales Umfeld entwickelt, was für unser Wohlbefinden äußerst wichtig ist. 

 

 

 

 

 

 

 

  • Ausgehend von der Nutzungsart sind Fragen der Art und Weise der Konstruktion und der verwendeten Baustoffe bzw. Bauelemente zu klären. Im Zuge der Industrialisierung der Baustoffindustrie gibt ein schier unüberschaubares Angebot von Baustoffen bzw. –elementen. Es gilt heute nach Möglichkeit ressoursensparende, „energiearme“ Baustoffe oder aus nachwachsenden Rohstoffen zu verwenden. 
  • Oft werden für die Herstellung und den Transport mehr Energie aufgewendet, wie dieser Baustoff in den nächsten zwanzig Jahren einsparen könnte. Baustoffe aus der Region, kurbeln die Wirtschaft an und verringern gleichzeitig das Verkehrsaufkommen. All diese Aspekte sollten in den Entwurf des Gebäudes mit einfließen und zu einem Kompromiss zwischen gesunden, ökologischen und bezahlbaren Bauvorhaben sich verdichten. Dazu ist der Planer ein unverzichtbarer Partner, der dem Bauherrn beratend und gestalterisch zur Seite steht. 

 

 

  • Neben wirtschaftlichen Lösungen für die Standsicherheit, den Schall- und Brandschutz tritt mit der neuen Energieeinsparverordnung verstärkt die Verringerung der Heizkosten und somit die Senkung der Emission der Treibhausgase in den Mittelpunkt.
  • Auch in Altbauten lassen sich durch gezielte Maßnahmen kostengünstige Lösungen finden bei denen z.B. Heizöl auf 8 bis 10Liter pro Jahr und Quadratmeter gesenkt werden kann. Damit lässt sich der COAusstoß um 80-85% gegenüber kohlebefeuerten Einzelfeuerstätten senken. 
  • Die gleiche, wenn nicht noch sorgsamere Aufmerksamkeit ist es, dem Innenbereich zu zuwenden. Hier gilt es, ausgehend von dem Nutzkonzept, eine Vielzahl von Komponenten aufeinander abzustimmen. So sind die Hauptnutzungsräume an hand der geografischen Ausrichtung des Gebäudes zu zuordnen so, dass einausgewogenes Verhältnis zwischen Gemeinschafts- und Rückzugsgelegenheiten zu geschaffen wird. Die Gemeinschaftsräume, die auch Blickkontakte und die Kommunikations-Möglichkeiten einräumen, sollen als Mittelpunkt des Wohnraumes großzügig gestaltet werden. Ein gefahren- und barrierenfreies Spielen der Kinder sollte in mehreren Räumen auch bei Einbeziehung Umgebung möglich sein.
  • Sind z.B. in einer Wohnungseinheit mehrer Eingänge und Sanitärräume vorhanden, so kann zwischen einer großen oder abgeteilten kleineren Wohnungen ohne großen Mehraufwand nach der Notwendigkeit gewechselt werden. So kann der heranwachsende Sprössling im eigenen Haus das selbstständige Leben testen und wenn er ausgezogen ist kann diese Wohnung als Einliegerwohnung vermietet werden.
  • Bei der ständig voranschreitenden Automatisierung der Haustechnik ist ein ausgewogenes Verhältnis  zwischenintelligenten „Hausmaschinen u. –systemen“ und der Möglichkeit sich gestalterisch in dem Wohnumfeld zu betätigen, von vornherein zu berücksichtigen.
  • Als Faustregel für die Vorbereitung eines Bauvorhabens sollte gelten, die gleiche Zeit für die Planung wie für die Realisierung eines Bauvorhabens aufzuwenden. Umso gründlicher geplant wurde, desto zügiger lässt sich ein Bauvorhaben realisieren und desto geringer ist die finanzielle Belastung des Bauherren. Will der Bauherr einzelner Arbeiten, als „Muskelhypothek“ in Eigenleistung erbringen, sind diese genau in den Bauablauf einzuordnen, da in den meisten Fällen Eigenleistungen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Trotzdem ist diese Form der Mitwirkung zu empfehlen, da es die Kreditbelastung erheblich verringern kann und einen persönlichen Bezug zu seinem Lebensraum herstellt.  

 

 

 

 

 

copyright by M. Schmidt

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